Nach einer langen Leichtathletik-Karriere ging am letzten Samstag im Stadion Letzigrund anlässlich der Aktiv-Schweizermeisterschaften eine Geschichte zu Ende. In seinem letzten Leichtathletikwettkampf - man weiss zwar nie ob er irgendwann einmal noch über 800m antreten wird - stand Mischa Gass für sein letztes Rennen in den Startblöcken. Nicht 400m flach, sondern mit 10 zusätzlichen Hürdenhindernissen. Er meisterte dies aber souverän und so beendete er seine Karriere nach exakt 56.05 Sekunden. Als krönender Abschluss durfte er zwei kleinen Mädchen noch ein Autogramm aufs T-Shirt geben und kam sich - notabene im Letzigrundstadion - vermutlich wie ein Weltstar anlässlich von Weltklasse Zürich vor. Ein toller Abschluss. Merci Mischa.
Er wird aber nicht vollständig von der Bildfläche verschwinden, sondern weiterhin die Trainings besuchen, sich aber mehrheitlich dem Triathlon widmen.
Zwei Halbfinalqualifikationen durch Elisa Mayer und Noelle Berger
Elisa Mayer und Noelle Berger konnten sich über 100m (Elisa) und Noelle Berger über 100m Hürden für die Halbfinals qualifizieren. Dazu benötigte Elisa im Vorlauf 11.93s und Noelle 13.94s.
Im Halbfinal kam Elisa nicht mehr ganz an ihre Vorlaufzeit heran und blieb mit 12.04s seit einiger Zeit wieder über der 12-Sekundenmarke. Noelle erwischte keinen guten Start und kein gutes Finish. Wackler am Start und Beinahsturz im Finish hinderten sie aber nicht daran, mit 13.84s eine neue Saisonbestleistung aufzustellen. Nach dem Rennen ärgerte sie sich aber dennoch. Sie wusste, dass es noch viel schneller gegangen wäre.
Celine Jansen forderte über 400m als Mehrkämpferin die 400m-Elite heraus. Auf Bahn 1 startend konnte sie am Ende des Vorlaufs noch auf den dritten Rang vorlaufen. Die Zeit von 55.53s reichte jedoch nicht ganz, um in den Final vorzustossen. Am Sonntag machte sich dann der Adduktor bemerkbar, was sie zu einem Verzicht für die Vorläufe 100m-Hürden zwang.
Lynn Grossmann 800m und Melanie Horisberger 400mHürden und 100mHürden
Nach einer langen Verletzungsgeschichte befand sich Lynn Grossmann endlich wieder in einem guten Aufbau. Leider machte ihr, wie dem gesamten Team im Trainingslager,
eine hartnäckige Erkältung mit Halsschmerzen einen Strich durch die Rechnung und zwang sie unmittelbar vor der SM zur längerer Trainingspause. Mit noch verstopfter Nase und einer gewissen
Unsicherheit meisterte sie den taktisch geprägten 800m-Vorlauf dennoch souverän. Die neue Saisonbestleistung von 2:12.31 Minuten ist ein erfreuliches Zeichen. Nun hofft sie, bis zur Nachwuchs SM
ohne weitere Rückschläge trainieren zu können, um dort ihr Potenzial von unter 2:11 Minuten zu zeigen.
Melanie Horisberger bestritt am Samstag den 400m Hürden Vorlauf . Technisch und rhythmisch zeigte sie einen gelungenen Lauf. Schade nur, dass ihr auf den letzten 100 Metern etwas die Kräfte
ausgingen. Mit 1:02.82 Minuten blieb sie lediglich 22 Hundertstel über ihrer Bestzeit. Auch sie hatte im Vorfeld mit einer hartnäckigen Erkältung zu kämpfen, was sich wohl auf ihre
Leistungsfähigkeit auswirkte.
Am Sonntag stellte sich Melanie zusätzlich der Herausforderung über 100m Hürden. Die 15.09 Sekunden entsprachen zwar nicht ganz ihren Erwartungen, dennoch verdient ihr mutiger Doppelstart nach
dem kräftezehrenden 400m-Hürden-Rennen grosse Anerkennung.
Was für unvergessliche Tage für unsere Yael Grossmann an den U18 European Athletics Championships 2026 in Rieti (Italien). Auf der wunderschönen Leichtathletikanlage Stadio Raul Guidobaldi durfte sie gleich zweimal die Schweiz vertreten. Ein Meilenstein, der ihr noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Bereits vor dem Start waren die Voraussetzungen alles andere als ideal. Eine hartnäckige Erkältung mit Husten sowie die drückende Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit in Rieti forderten Yael alles ab. Dennoch stellte sie sich der europäischen Langsprint-Hürdenelite und zeigte am 17. Juli 2026 über 400 Meter Hürden eine beeindruckend kämpferische und überzeugende Leistung.
Bis zur fünften Hürde war sie gut im Rennen. Dort fehlte beim Anlaufen etwas das notwendige Selbstvertrauen. Durch eine deutliche Schrittverkürzung verlor sie ihren Rhythmus und damit wertvolle Geschwindigkeit. Für die letzte Kurve war Improvisation gefragt. Eine Herausforderung, die sie zunächst gut meisterte. An der siebten Hürde blieb sie jedoch hängen und geriet durch einen grossen Stolperer beinahe aus dem Gleichgewicht. Der gesamte Laufschwung war dahin. Doch Aufgeben war für Yael keine Option: Mit grossem Kampfgeist absolvierte sie die verbleibenden Hürden den Umständen entsprechend souverän und erreichte das Ziel nach 1:01,94 Minuten. Mit dieser Zeit bestätigte sie bereits zum dritten Mal souverän die EM-Limite. Angesichts der schwierigen gesundheitlichen Voraussetzungen darf sie mit ihrer Leistung insgesamt sehr zufrieden sein. Die Enttäuschung war dennoch spürbar, denn lediglich 23 Hundertstelsekunden und eine Rangierung fehlten zur Qualifikation für den Halbfinal.
Trotz dieser knappen Entscheidung erschien Yael am nächsten Morgen motiviert zum Einlaufen, in der Hoffnung, dass vielleicht eine Athletin auf den Halbfinal verzichten müsste. Dieses kleine Wunder blieb zwar aus, doch das gemeinsame Hürdentraining mit Stephan Neumann wurde zu einem weiteren wertvollen Erlebnis. An dieser Stelle gilt Stephan ein herzliches Dankeschön für seine grossartige Unterstützung.
Ein ganz besonderer Höhepunkt folgte am Abend: Swiss Athletics nominierte Yael für die Sprint-Medley-Staffel. Die Freude über diese Selektion war riesig. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen genoss sie am Sonntag das einzigartige Nationalmannschafts-Erlebnis und investierte auf ihrer 300-Meter-Strecke nochmals ihre letzten Kraftreserven. Mit einer engagierten Teamleistung erreichte die Schweizer Staffel den starken 13. Schlussrang unter 24 Nationen.
Am Montag 20. Juli, trat Yael schliesslich müde, aber überglücklich die Heimreise mit der Schweizer Nationalmannschaft an. Im Gepäck hatte sie nicht nur wertvolle internationale Wettkampferfahrungen, sondern auch unzählige unvergessliche Erinnerungen an ihre ersten Europameisterschaften.
Der gesamte Verein ist stolz auf Yael und ihre beeindruckende Einstellung, ihren Kampfgeist und ihren Einsatz für die Schweiz. Wir wünschen ihr nun eine gute und erholsame Regeneration und freuen uns schon heute auf die hoffentlich nächsten internationalen Einsätze im Schweizer Nationaldress.
Den Anfang am Spitzenleichtathletik Luzern machten Marisa Spitteler und Mischa Horisberger über die 1000m der Nachwuchskategorien.
Marisa Spitteler überquerte mit 3.15.83 Min. die Ziellinie als siebte.
Mischa Horisberger gewinnt das taktisch geprägte 1000-Meter-Rennen der Männer beim Spitzen Leichtathletik Luzern. In einem spannenden Sprintduell setzt er sich auf den letzten Metern durch und überquert die Ziellinie nach 2:38.06 Minuten als Sieger.
Neben dem verdienten Erfolg sorgte auch das attraktive Preisgeld für ein zusätzliches Lächeln auf seinem Gesicht.
Herzliche Gratulation Mischa, zu dieser starken Leistung!
Ein herzliches Dankeschön geht zudem an Spitzen Leichtathletik Luzern für die Einladung und die hervorragende Organisation.
Noelle Berger befand sich bereits im Callroom als Petrus den Sprinterinnen einen Strich durch die Rechnung machte. Es kam ein regelrechtes Feuerwerk vom Himmel in Form von Sturm, Wasser und Blitzen was die Organisatoren zu einem Unterbruch von 45 Minuten zwang. Danach stieg Noelle dennoch in die Startblöcke. Dementsprechend war die Endzeit. Mit 25.00s durfte man dennoch zufrieden sein.
Yael Grossmann fliegt heute mit der Swiss Athletics Delegation nach Rieti an die U18 EM.
Am Freitag um 10:40 Uhr wird sie die 400mH im Schweizerdress in Angriff nehmen. Ihr könnt das Rennen über folgenden Lifestream verfolgen:
https://www.european-athletics.com/home/competitions/european-athletics-u18-championships/overview
Vom Montag, 29. Juni bis Sonntag, 12. Juli 2026 verbrachte das Vereinslaufteam zwei intensive und abwechslungsreiche Wochen im Engadin. St. Moritz präsentierte sich dabei von seiner allerbesten Seite: traumhaftes Sommerwetter, frische Bergluft und optimale Trainingsbedigungen sorgten für perfekte Voraussetzungen. Die eindrucksvolle Landschaft des Engadins bot die ideale Kulisse für zahlreiche lauf-, Kraft- und Regenerationseinheiten.
Der sportliche Fokus war je nach Athletin unterschiedlich. Melanie, Livia und Lynn G. arbeiteten gezielt auf die Schweizermeisterschaften der Aktiven hin, während sich Yael auf die U18 Europameisterschaften vorbereitete. Die übrigen Athletinnen legten den Schwerpunkt auf den weiteren Aufbau der Grundlagenausdauer und Kraft. Ergänzt wurde das Programm mit intensiven Schnelligkeits- und Schnelligkeitsausdauereinheiten, damit alle bestens gerüstet an die Nachwuchs-Schweizermeisterschaften und Schweizerfinal Mille Gruyère Anfang September reisen können.
Neben den anspruchsvollen Trainingseinheiten kam auch der Teamgeist nicht zu kurz. Die Stimmung während des gesamten Lagers war hervorragend. Auch in der Küche bewies das Team grosses Talent: Gemeinsam wurden täglich abwechslungsreiche und feine Mahlzeiten zubereitet. Als Köchinnen kann man unser Team definitiv ebenfalls gebrauchen.
Trotz vieler Trainingskilometer und müder Beine wurde viel gelacht und gemeinsam unternommen. Grillabende, erfrischende Abkühlungen in den Seen und im Fluss sowie abwechslungsreiche Bike-Ausflüge sorgten für unvergessliche Momente: Ein besonderes Highlight war die Fahrt auf dem Olympia Flow Trail, bei der alle voll auf ihre Kosten kamen.
Weniger erfolgreich verliefen hingegen die Minigolf-Duelle. Dort besteht für unser Team definitiv noch Verbesserungspotenzial.
Ein weiterer Höhepunkt war der Austausch mit zahlreichen internationalen Spitzenathletinnen und
-athleten, die ebenfalls in St. Moritz trainierten. Besonders beeindruckend waren die Begegnungen mit Jakob Ingebrigtsen und Dominik Lobalu sowie weiteren Schweizer Spitzenläuferinnen und
-läufern der Mittelstrecke. Solche Begegnungen motivieren zusätzlich und zeigen, dass St. Moritz zu den weltweiten besten Trainingsstandorten gehört.
Abgesehen von einigen eingeschleppten Erkältungen war das Trainingslager ein voller Erfolg.
Alle Athletinnen konnten wertvolle Trainingsreize setzen, als Team weiter zusammenwachsen und viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Die Kombination aus hervorragenden Trainingsbedingungen, perfektem Wetter, sportlichen Fortschritten und einer grossartigen Teamgemeinschaft machte diese zwei Wochen zu einem besonderem Erlebnis.
Wir freuen uns bereits jetzt auf das Trainingslager in St. Moritz im nächsten Jahr.
Bei optimalen Bedingungen stürmte Elisa Mayer über 100m in Bulle in Bärenstarken 11.75s zu einem neuen Vereinsrekord sowie einer persönlichen Bestleistung. Mit dieser Zeit verpasste sie den Kantonalrekord Baselland um lediglich 0.04s (11.71s).
Mischa Gass testet sich über 400m. Mit 52.31s erzielte er eine sich abzeichnende Zeit nach den vergangenen Trainings nach einer leichten Verletzung. Nun wird er entscheiden, ob er sich ein Start an den Aktiv-Schweizermeisterschaften über 400m Hürden vorstellen kann.
In Grenchen warf Lorena Lisser den 600-Gramm Speer erneut über die 40 Metermarke. Mit 40.06m erzielte sie das zweitbeste Resultat bisher.
Am Sonntag 30. August 2026 findet der Schnällst vom Tal in Oberdorf statt.
An diesem Anlass sind wir auf Helferinnen und Helfer für den Auf-/abbau sowie während dem Wettkampf angewiesen.
Eine Umfrage wird noch im Vereinschat folgen.
Zudem brauchen wir auch wieder fleissige Bäckerinnen und Bäcker für ein vielfältiges Kuchenbuffet.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Eltern
Das Datum unseres wichtigsten Vereinsanlasses steht fest:
Der UBS Kids Cup Team in Oberdorf findet am Sonntag, 29. November 2026 statt.
Der Aufbau erfolgt bereits am Samstagnachmittag, 28. November 2026.
Für die erfolgreiche Durchführung dieses Anlasses sind wir auf die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer angewiesen. Sowohl beim Aufbau als auch am Wettkampftag selbst.
Der UBS Kids Cup Team ist unsere wichtigste Einnahmequelle und damit von grosser Bedeutung für das Vereinsleben, unsere Angebote und Athletenuntetstützung.
Deshalb erwarten wir von allen Vereinsmitgliedern sowie mindestens einem Elternteil pro Familie, dass sie einen Beitrag zu diesem Anlass leisten. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass der Event reibungslos verläuft und weiterhin ein wichtiger Erfolg für unseren Verein bleibt.
Bitte reserviert euch bereits heute das Wochenende vom 28./29. November 2026 für diese wichtige Vereinsarbeit.
Die detaillierten Einsatzpläne werden von Maja Frei im Oktober erstellt und kommuniziert.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung und euren wertvollen Einsatz für unseren Verein💙🧡.
